Wann RDS-CALs erforderlich sind
Remote Desktop Services, früher als Terminaldienste bekannt, erlauben es Benutzern, sich auf einem zentralen Server anzumelden und dort Anwendungen oder einen kompletten Desktop zu nutzen. Sobald diese Funktion eingesetzt wird, verlangt Microsoft eine eigene Lizenz: die RDS-CAL.
Wichtig ist die Reihenfolge der Lizenzen. Eine RDS-CAL ersetzt nicht die normale Server-CAL, sie kommt hinzu. Ein Benutzer, der über Remote Desktop Services auf einen Server zugreift, benötigt also drei Bausteine: die Server-Lizenz auf der Hardware, die normale CAL für den Server-Zugriff und die RDS-CAL für die Remote-Desktop-Nutzung.
RDS-CALs richtig bemessen
- RDS-CAL pro Benutzer oder pro Gerät. Wie bei den normalen CALs gibt es eine benutzer- und eine gerätebezogene Variante. Die Wahl folgt derselben Wirtschaftlichkeits-Logik.
- Zusätzlich zur Server-CAL. Die RDS-CAL ist immer eine Ergänzung, nie ein Ersatz für die reguläre Server-CAL.
- Bedarf an aktiven RDS-Nutzern. Massgeblich ist, wie viele Benutzer oder Geräte tatsächlich über Remote Desktop Services zugreifen.
- Paketgrössen. RDS-CALs sind in gestaffelten Paketgrössen erhältlich, von kleinen bis zu grösseren Nutzerzahlen.



